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Wie soll es weitergehen?

Einerseits liebt man seinen Beruf als professioneller Gastgeber, andererseits wird der Druck immer grösser, durch leistungsstarke internationale Hotelketten, preisaggressive Mitbewerber nicht nur im Low-Budget-Segment, neue Angebote wie Airbnb oder durch internetbasierte Hotelvermittler, die den Gewinn abschöpfen. Hinzu kommen die Schwierigkeiten, geeignete Mitarbeiter zu finden; eine Vielzahl von rechtlichen Vorschriften sowie allenfalls eine nicht mehr zeitgemässe Infrastruktur mit Modernisierungsstau.

Verkaufen oder warten?

Die Immobilienpreise steigen und steigen. Da kommt mancher Hoteleigentümer auf die Idee, zu verkaufen. Ist dafür jetzt der richtige Zeitpunkt? Es kommt auf die Lage an – die persönliche und die der Immobilie. Wer in Grossstädten Eigentum besitzt, hat derzeit sehr gute Chancen, ein dickes Plus zu erzielen. Das Gros der Investorengelder fliesst relativ konzentriert in die Ballungsräume. Damit erhöht sich dort das Preisniveau und schmälert die Renditen. Ein Grund für diese Sogwirkung dürfte in der aufwendigeren Analyse von B- und C-Standorten aber auch in der Suche und Bindung geeigneter Hotelbetreiber liegen. Dabei bieten sich abseits der Ballungsräume valable Alternativen mit Anlagequalität. Wer nicht mehr will oder nicht mehr kann und mit dem Gedanken spielt, sein Hotel zu verkaufen, sollte dies rechtzeitig tun. Denn der Verkauf nimmt in der Regel mindestens ein bis zwei Jahre in Anspruch.

Spezialisierung und Marktkenntnis

So verschiedenartig die Hotelliegenschaften, so mannigfaltig sind die Ausgangslagen und die Bedingungen einer jeden Transaktion. Umso wichtiger ist ein zuverlässiges interdisziplinäres Team, welches den Hoteleigentümer in treuhänderischen, rechtlichen und hotelspezifischen Themen fachlich optimal unterstützen kann. Kenntnisse der wertbestimmenden Faktoren eines Hotels helfen, die Kaufpreisvorstellungen des Verkäufers und die Renditeziele des Investors auf einen Nenner zu bringen. Breit abgestützte Kontakte ermöglichen, die jeweils relevanten Käufer- und Betreiberprofile anzusprechen.

Vermarktung

Die offene Vermarktung mit klarer Nennung von Ross und Reiter schafft maximale Aufmerksamkeit. Dies sorgt für mehr Öffentlichkeit und oft auch für mehr Wettbewerb unter den Interessenten. Zwingend müssen die Mitarbeiter, die Geschäftspartner, Banken und Lieferanten in den Verkaufsprozess integriert werden, ansonsten erhebliche Probleme im laufenden Betrieb entstehen würden. Mehrheitlich anzutreffen ist die stille, diskrete Vermarktung. Dabei werden die Fühler im Markt ausgestreckt, ohne grossartig Verdacht zu erregen. Nur so viele Informationen über die passenden Vermarktungswege an ausgesuchte Märkte zu geben, dass das Kaufinteresse geweckt und potenzielle Investoren neugierig gemacht werden. Ausgangslage und Vorgaben des Hoteleigentümers entscheiden über die optimale Vermarktungsstrategie.

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Hotel Spitzhorn, Saanen-Gstaad
St.Georg, Einsiedeln
Hotel Sempachersee, Nottwil
The Circle, Zürich Airport
Bad Schauenburg, Liestal
Frutt Resort, Melchsee Frutt
Royal Savoy Hotel & Spa, Lausanne
Schweizerhof Hotel & Spa, Bern
Die Lötschentaler
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